Dass die automatische Google-Adsense Werbung manchmal interessante Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Text einer Website produziert, hat jeder sicher schon mal bemerkt. Das Hamburger Abendblatt übertrifft sich nun aber selbst und wirbt unter, neben und über einem Artikel über eine Aktion gegen KO-Tropfen (mehr oder weniger freiwillig, dafür aber sehr groß) für KO-Tropfen bei ebay. & Co. (Die Werbung wurde im Screenshot von Bildblog.de NICHT vergrößert! Sie ist wirklich so groß!)
Über Umwege bin ich auf dieses super Video gestoßen, in dem die beiden Australischen Jungs von Flight of the Conchords (auch bekannt aus der gleichnamigen TV-Servie) aka. Hiphopopotamus & Rhymenoceros auf Ihren Gitarren freestylen. Super Comedy-Duo! Ich hoffe man kann sie irgendwann auch mal in Deustchland sehen:
Was man alles im Kampf gegen Kinderpornografie erreichen kann, ohne auch nur eine Seite zu zensieren bewies nun der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur. In einem automatischen Verfahren wurden mehrere Websites, verteilt über die Ganze Welt, durch Alvar Freude (AK-Zensur) analysiert und deren Provider auf die illegalen Inhalte aufmerksam gemacht. Innerhalb von nur 12 Stunden haben die zuständigen Provider mehr als 60 Websites vom Netz genommen.
Wenn man sich also mal kompetent mit dem Thema auseinandersetzt, kann man mit den bisher verfügbaren Mitteln viel erreichen. Man muss nur wollen…
Das hat nun auch die SPD bei einer Expertenanhörung am 27. Mai 2009 erkannt und kündigt Nachbesserungen im Gesetzentwurf an. Mit dazu beigetragen haben dürfte wohl auch die plötzliche Argumentlosigkeit der Befürworter von Ursula von der Leyen (CDU) und Wolfgang Schäuble (CDU). Laut Golem.de heisst es:
Die Sprecherin der Arbeitsgruppe für Kultur und Medien Monika Griefahn (SPD) erklärte, die Anhörung habe deutlich gemacht, dass der Gesetzentwurf noch zahlreiche inhaltliche und rechtliche Fragen aufwerfe, die nun im weiteren parlamentarischen Verfahren geklärt werden müssten.
Weiterhin:
Hierzu gehörten aus Griefahns Sicht auch die gerichtliche Kontrolle der BKA-Sperrliste sowie die Klärung der Problematik im Zusammenhang mit der Weitergabe der Daten an Strafverfolgungsbehörden. Eine Ausweitung der Internetsperren auf andere Straftatbestände sei klar abzulehnen, sagte sie.
Irgendwann während des Kirchentags 2009 in Bremen wurde ich per twitter auf dieses Video von ulmen.tv aufmerksam gemacht. Hier klärt Christian Ulmen, in der Rolle des Knut Hansen, ein paar Seelenfischer am Bahnhof in Sachen Gott, Evolution, Teufel und Hölle auf.
Man muss es unbedingt gesehen haben! Wie verblendet manche Leute sind und sich aufeinmal durch halbwegs sinnvolle Argumente auskontern lassen ist faszinierend!
Ich habe mich zwar schon an anderen Stellen genug über viele Punkte des Kirchentages ausgelassen aber das hier muss noch sein.
Das gepredigte Miteinander und der Einsatz für kulturellen Austausch scheint nur innerhalb der Kirche zu gelten. Jedenfalls interessierte es damals schon keinen, dass 100 Bands im Postamt obdachlos wurden und sich teilweise sogar auflösen mussten. Warum musste man überhaupt im Zeitalter der total vernetzten Welt noch eine zentralisierte Organisation haben?! Gut, ein kleines Büro für ein paar Leute als “Zentrale” kann ich ja verstehen. Aber gleich ein ganzes Postamt räumen zu lassen, halte ich für rücksichtslos und übertrieben.
Nach den vier Bekehrungs-Tagen steht das Ding bald wieder leer und viele Bands hatten die Hoffnung, nun wieder an Räume zu kommen. Aber nichts gibt’s. Wie auf Citybeat zu lesen ist, sucht der Besitzer “DCM Real Estate Management GmbH” jetzt nach einem größeren Mieter.
In das ehemalige Postamt 5 am Bremer Hauptbahnhof werden auch nach dem Kirchentag keine Musikbands mehr einziehen dürfen. Das erfuhr Radio Bremen (radiobremen.de) von der Münchner Eigentümerin “DCM Real Estate Management GmbH”. Bis 2007 nutzen mehr als 100 Bands das ehemalige Postamt 5 als Proberaum. Die DCM sucht derzeit nach neuen, größeren Mietern, die ab dem 1. Januar 2010 in das Gebäude einziehen.
Vielen Dank also nochmal an die Organisation des Kirchentages, für die Mithilfe bei der Zerstörung der Bremer Musik- und Kulturszene!
Das Satire-Magazin “Titanic” hat auf der eigenen Website einen Vorschlag für einen Kinderschutz veröffentlicht. Dieser wäre vermutlich wirksamer und sinnvoller als die Internetzensur. Mehr braucht man zum folgenden Bild auch nicht zu sagen:
Gestern war es endlich soweit! Wir sind mit 11 Leuten in Richtung Hamburg aufgebrochen, um noch vor dem eventuellen Verbot einmal Paintball zu spielen. Ziel war die World of Paintball in Klein Wangersen.
Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung und der Ausgabe der Maske, des Markierers und den 500 Bällen (Alles zusammen 35,- EUR), konnten wir auch loslegen. Erstes Ziel: Das große “Capture the Flag” Feld mit mehreren Innen und Außen-Bereichen. In 2, vorab zwar ausgelosten aber doch ungleichen Teams (die 3 Profis von uns + 3 Neulinge gegen 5 Neulinge), wurde nun alles mit Farbe beschossen, was sich irgendwie bewegte. So habe ich gleich mal die ersten beiden Treffer vom Teamkollegen (Stan) kassiert, der wohl nicht damit gerechnet hatte, dass ich vor ihm um die Ecke komme. Gut… 2 Finger schonmal kaputt. Hätte ich mal doch die Handschuhe für 2 EUR mitgenommen *g* Naja, ich habe mich dann irgendwann an einem bereits getroffenen gerächt, wobei ich mir bis jetzt noch nicht sicher bin ob es einer von mir oder aus dem anderen Team war. Das Spiel ist einfach so schnell und durch die Masken sieht man auch nicht gleich alles.
Die anderen beiden, kleineren, Felder probierten wir natürlich auch aus. Diese konnten uns mit 11 Leuten aber nicht wirklich überzeugen. Einzig das Profifeld hat im 3on3 noch Spaß gemacht. Bis zu diesem Feld hatte ich auch nur die Finger kaputt und 2 blaue Flecken auf der Brust (Danke nochmal! Die beiden habe ich nämlich kassiert, als ich bereits getroffen war und eigentlich vom Spielfeld wollte. So ging ich also vollkommen ohne Deckung über das Feld und stand dann zwei schiesswütigen Kumpels gegenüber *g* ). Nach dem 3on3 Feld gesellten sich noch ein paar blaue Flecken auf dem Oberschenkel dazu, welche mir Mitch aus 1,5m. Entfernung verpasste. Ich sollte halt doch lieber aufpassen, ob sich nicht einer von hinten anschleicht…
Fazit: 2 Blaue Flecken auf der Brust, 2 auf den Fingern, 1 auf der Hüfte und 1-2 auf derm Oberschenkel. ABER: Es hat sich absolut gelohnt. Das Spiel macht einfach sooo viel Spaß und man ist danach extrem ausgepowert!! Selbst den beiden Frauen hat’s gefallen!
So…. Habe mich umentschlossen. Hier schreibe ich doch nicht nur über Schlagzeug-Themen sondern auch über allen anderen Krams, der mich interessiert.
Es gab in der Vergangenheit einfach zu viel, was nicht in 140 twitter-Zeichen passt. Daher werde ich nach und nach noch 1-2 Plugins hinzufügen und dann ist hier mehr los!
Es ist zwar schon seit Ende April bekannt aber damit auch hier das Vorbild vieler jugendlicher Metal-Drummer nicht zu kurz kommt: Joey Jordison (u.a. Slipknot) trommelt ab sofort mit Pro-Mark Stöcken. Das Endorsement mit AHead ist gecancelt und ab dem 15.05.2009 sind seine Signature Sticks “TX515W” im Handel zu bekommen.
Joey Jordison (Quelle: meinldistribution.com)
Mit Joey Jordison erweitert Pro-Mark seine ohnehin eindrucksvolle Autograph Riege um einen weiteren Star der Drummerszene. Joey’s TX515W misst im Durchmesser 14 mm und hat eine Länge von 406 mm. Der aus American Hickory gefertigte Stick basiert auf der Form des populären 707 und dem Durchmesser des 5A Modells. Durch die gängige Form, Größe und Gewicht, dürfte das Joey Jordison Autograph Modell das Interesse von enorm vielen Drummern wecken.
Bereits auf der Frankfurter Musikmesse wurden von Sonor die beiden neuen SQ2 Finishes “Dark Roots” und “Red Tribal” vorgestellt. Hierfür wurden die Sets von Phil Rudd (AC/DC) und Christoph Schneider (Rammstein) nachgebaut. Ab heute tauchen diese beiden nun auch im SQ2-Konfigurator auf.
Zumindest das Red-Tribal Finish gefällt mir sehr gut! Fragt sich nur ob man sich daran nicht schnell satt sieht.